cat 7

Für die Verkabelung eines modernen Ethernet-Netzwerkes gelten Cat7 bzw. Cat7a derzeit als höchste Kategorien. Die Kategorien der Datenkabel unterscheiden sich durch ihre  Übertragungsraten und Bandbreiten, die entsprechend die Anwendungsbereiche der Kabel definieren. Frühe Kategorien wie Cat1 oder Cat2 werden daher so gut wie gar nicht mehr verwendet, weil moderne Netzwerke und Telefonleitungen höhere Datenübertragungsraten benötigen. Kabel der Kategorie 7 sind für Betriebsfrequenzen bis  600 Mhz gedacht und somit für 10 GBit-Ethernet geeignet. Diese zehn GBit sind mehr, als Netzwerkgeräte für den Heimgebrauch derzeit liefern, weshalb Cat7 noch mindestens einige Jahre lang der passende Standard für Privat- und Gewerbeanwender bleiben wird

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Die Anwendungsbereiche von Cat7 sind Telefonleitungen, Videoüberwachungsanlagen und 10 GBit-Ethernet. Cat7a ist dagegen weniger für die Videoüberwachung als viel mehr für das Kabelfernsehen geeignet, da es Bandbreiten bis zu 1.000 Mhz unterstützt. Datenkabel der Kategorie 7 sind bei der Gebäudeinstallation mit Netzwerkkabeln die derzeit meist verwendete Kabellösung. Dementsprechend sind verschiedene Längen dieser Kabel, die sich mit LSA-Anlegewerkzeugen an Netzwerksteckdosen bzw. Patchpanels anschließen lassen, im Handel erhältlich
 
Ein CAT-7-Ethernet-Kabel besitzt insgesamt acht isolierte Leiter, welche zu je vier Paaren verdrillt sind. Wegen dieser vier einzeln abgeschirmten Adernpaare bezeichnet man es auch als Twisted-Pair-Kabel. Um jedes Kabel liegt zusätzlich ein Gesamt-Schirm, der es vor äußeren Störeinflüssen schützt und aus verzinntem Kupfergeflecht mit 35 % Kabel-Bedeckung besteht. Die Verdrillung der Adernpaare wehrt dagegen die Beeinflussung durch unerwünschte magnetische oder elektrostatische Impulse ab. Als Datenträger selbst werden im Cat 7 Kabel starre Kupferkabel verwendet.
Cat7 Datenkabel
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